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Beiträge - Karlheinrich Meisel

#121
Motor, Getriebe / Antw:Motortemperatur
15. März 2015, 14:35:30
Hallo Paul,
habe es leider nicht geschafft, auf den Bildern die eingeschlagenen Zylindernummern zu markieren. Irgendwie erlaubt es meine Software nicht, da Pfeile einzuzeichnen oder etwas einzukreisen. Auf Deinen Bildern hast Du Pleuel und untere Lagerschalen mit Filzstift markiert, ich habe mich auf die eingeschlagenen Nummern verlassen und nichts von Hand nachmarkiert. Diese eingeschlagenen Nummern sind auf den Bildern von Harald sehr gut zu erkennen, aber in Bild 93 nicht bei allen Zylindern (zylinder 4, da sehe ich sie nicht am Pleuel selbst). Deswegen versuche ich, die Frage nochmal verbal anders zu formulieren: die auswechselbaren Lager passen wegen einer kleinen Nut nur in einer Richtung in Pleuel bzw Gegenstück. Bei der Montage der unteren Halbschalen kann ich die dann aber um 180° drehen. Liegen diese beiden kleinen keilförmigen Nute nun nach der Montage in Gegenrichtung direkt aneinander oder um 180° verdreht?
Letzteres erscheint mir sinnvoller.
Harald: danke für das Bild, das Ventil werde ich finden.
viele Grüße
Karlheinrich
#122
Motor, Getriebe / Antw:Motortemperatur
15. März 2015, 11:15:02
Hallo Harald,
das Ziehen der Buchsen war für mich als "Ersttäter" gar nicht so trivial. Die Profis unter uns werden darüber lächeln, aber meine ersten Versuche mit durchbohrten Eisenrohren aus dem Baumarkt endeten alle damit, daß sich die eingesetzten Vierkantrohre verbogen und die Buchsen keinen Mucks taten. Habe dann von unten ein Stahlstück quer eingelegt (das habe ich von Jürgen Dettki bekommen), oben zwei Distanzstücke auf den Motorblock, ein weiteres Stahlstück durchbohrt und die Buchsen mit einer Gewindestange und 2 Muttern unter Spannung gesetzt. Tat sich immer noch nichts. Erst nach Erhitzen des Motorblocks mit einer Heißluftpistole sah man, wie sich die Buchse leicht nach oben bewegte. Der Rest war dann einfach. Danach alles entrostet, neue Dichtungen drauf. Bei dem Versuch, alles identisch wieder zusammenzusetzen, festgestellt, daß die Buchsen nicht mehr reinpassen. Danach den Motorblock entsprechend poliert (Polierpaste und Bohrmaschine mit Poliervorsatz vom Durchmesser der Buchsen), danach ging es gut. Reste der alten ZK-Dichtung sorgfältig entfernt und Motor wieder zusammengesetzt. Die Distanz der Buchsen zum Motorblock wie in derAnleitung beschrieben, hat (zufällig?) gepasst. Probleme habe ich noch wie in meinem letzten Beitrag beschrieben mit der Lage der Gegenstücke der Pleuellager und mit den Graphitdichtringen der Kurbelwelle. Mache ich sie zu fest, laufen sie heiß, bzw der Anlasser schafft es gar nicht, den Motor zu drehen, mache ich sie zu locker, sind sie undicht und ich bin da, wo ich angefangen habe, nämlich beim Protest des Prüfers gegen den Ölverlust. Habe zwar die Plakette bekommen, aber mit erhobenem Zeigefinger und der Ermahnung "in 2 Jahren ist der Motor aber dicht". Die 2 Jahre sind im Juli um.
viele Grüße
KH 
#123
Motor, Getriebe / Antw:Motortemperatur
15. März 2015, 10:47:07
Hallo Gerhard,
wahrscheinlich habe ich nicht richtig entlüftet. Da ich kein Entlüftungsventil gefunden habe, habe ich einfach am höchsten Punkt mal einen Schlauch leicht abgezogen, bis da nur Wasser rauskam und dann bei eingeschalteter heizung den Motor laufen lassen und beschlossen, daß das reichen muß. Auf die Sache mit den Rückständen an den Laufbuchsen oben an der ZK-Dichtung bin ich gekommen, weil ich einen Ersatzmotor zurechtmachen wollte und dabei die Buchsen gezogen habe. Bei diesem Motor saß der Rost dick oben an den Rändern der Buchsen. Habe alles sauber gemacht, 2 Lagerschalen der Pleuellager erneuert, alles poliert und mit neuen Dichtungen wieder zusammengesetzt, so wie das vorher war. War mit dem offenen Motor mal bei Jürgen Dettki, der hat festgestellt, daß die Kurbelwelle schon die 2 Schleifstufe erreicht hat. Habe aber die Graphitdichtungen zu streng eingebaut, so daß sich der Motor zur Zeit nur sehr schwer drehen läßt, ohne die Dichtungen ging es leicht. Danach ist mir ein 3,2 L-Motor über den Weg gelaufen, angeblich 1989 von der BMW-Werkstatt in Hof restauriert und einbaufertig. War natürlich nicht so. Der Motor stand seit 1989 in einer beheizten Werkstatt. Beim intensiveren Anschauen dieses 3,2 Liter Motors ist mir dann einiges aufgefallen:
1. In der Ölwanne dicker schwarzer Teer von total verharztem Öl.
2. eine Stößelstange verbogen
3. Teilweise Rostansätze in den Stößelbechern
4. Eine Fehlstelle in der Lauffläche des Zylinders Nr.2, etwa 1 x 3 mm groß, wie wenn ein Stück herausgebrochen oder herauskorrodiert wäre, genau im OT des obersten Kolbenringes, der Rest der Lauffläche aber OK.
5. Eine dicke Riefe in der Lagerschale des Pleuellagers Zyl. 2
6. Offensichtlich wurde der Motor bei Sandsturm zusammengebaut, jede Menge harter Krümel von Sandkorngröße drin. Habe alles sauber gemacht und wieder zusammengesetzt.
Bei dieser Motorbesichtigung ist mir ein anderer Unterschied aufgefallen, bei dem ich nicht weiß, wie es richtig ist. Einer der Motoren ist falsch zusammengesetzt, und zwar an folgender Stelle: Die Pleuel sind durch eingeschlagene Nummern gekennzeichnet, die Gegenstücke der Lagerschalen ebenfalls. Die Zahlen der Pleuel zeigen bei beiden Motoren nach außen. Bei dem 3,2 L-Motor die Zahlen auf den Gegenstücken ebenfalls, beim 2,6 L-Motor zeigten sie nach innen und tun es immer noch, ich habe beim Zusammenbau mangels eigener Kenntnis nichts geändert. Was ist richtig? Scheint mir für die Schmierung der Lager essentiell zu sein. Gut zu sehen ist dies auf den Bildern unseres Clubkameraden hddmax in der Rubrik Motor, Bilder 92 und 93. In Bild 92 zeigen beide Zahlen auf die selbe Seite, in Bild 93 bei Zyl 4 nicht.
Beide Motoren stehen jetzt bei mir in der Garage und warten auf eine Entscheidung. Ist nicht so ganz trivial, da mein Auto ein angflanschtes Getriebe hat, beide Motoren aber für eine Getriebglocke ausgelegt sind. Selbst traue ich mir diesen Umbau bzw. das Bohren der neuen Gewinde nicht zu.
viele Grüße
Karlheinrich
#124
Motor, Getriebe / Antw:Motortemperatur
13. März 2015, 18:40:14
ich habe soeben mal auf der Internetseite von Liqui Moly das Sicherheitsdatenblatt angesehen. Das Produkt enthält hauptsächlich nichtionische Tenside und etwas anionische Tenside. Damit reinigt es hauptsächlich Ölverschmutzungen und Fettrückstände, löst aber nicht die Metalloxide bzw nur so gut wie reines Wasser. Dachte ich mir schon, daß die da nichts korrosionsfördendes reintun, die wollen ja keine Regressansprüche haben.
viele Grüße KH
#125
Motor, Getriebe / Antw:Motortemperatur
13. März 2015, 18:26:02
keine Ahnung, was bei Liqui Moly drin ist. Da muß ich mal schauen, ob im Internet ein Sicherheitsdatenblatt zu finden ist. Da müssen die Firmen ja zumindest ungefähr offenlegen, welche Inhaltsstoffe drin sind.
viele Grüße
KH
#126
Motor, Getriebe / Antw:Motortemperatur
13. März 2015, 18:21:54
schwierig zu sagen, die geniale Idee habe ich auch nicht. Als ich mein Auto vor jetzt 10 Jahren gekauft habe, kam beim Kühlwasserwechsel eine schmutzig braune Brühe raus. Der Vorbesitzer hat die unhaltbare Theorie vertreten, man solle das Kühlmittel nicht wechseln. Ich habe den Motor daraufhin nur mit reichlich Wasser gespült, bis kein Rost mehr mitkam. Mittlerweile habe ich 4 mal den Frostschutz und damit auch den Korrosionsschutz erneuert. Läuft ordentlich, kühlt auch gut, aber nach dem Abstellen ist noch ein Gluckern zu hören. Da ist wohl irgendwo noch Luft drin, was auch auf Rost und Verstopfung hindeutet, wahrscheinlich an den Laufbuchsen oben an der Zylinderkopfdichtung. Allmählich werde ich auch nicht mehr am Zerlegen vorbeikommen. Der Graphitdichtring an der Kupplungsseite ist hin, der Motor verliert dort Öl. Der TÜV hat vor eineinhalb Jahren schon gemeckert. Habe jetzt einen Ersatzmotor hergerichtet und werde im Frühjahr die Motoren tauschen (lassen) und mir dann den Originalmotor wieder herrichten. Zerlegen kann ich den Motor, ausbauen traue ich mir ohne Bühne nicht zu.
viele Grüße KH

#127
Motor, Getriebe / Antw:Motortemperatur
13. März 2015, 13:13:13
auch nicht gut, aber nicht so schlimm wie NaCl. Überschüssige Zitronensäure bildet Aluminiumcitrat als Salz. Dann ist das aggressive H+ verbraucht. Das ist dann zwar auch im Kühlkreislauf, aber Citrat ist als Anion bedeutend größer als Chlorid und kommt nicht durch die Oxidschicht auf der Alu-Oberfläche. Das Problem ist, daß das Aluminium als Metall so unedel ist, daß es auch mit reinem Wasser reagiert. Geschützt wird es durch die Oxidschicht, die sich auf der Oberfläche bildet (die durch künstliches Eloxieren deutlich dicker gemacht wird), so daß das Wasser nicht mehr an das eigentliche Metall rankommt. Die Schädlichket von Chlorid kann man gut an Bauteilen sehen, die im Winter dem Streusalz ausgesetzt sind. Reine Aluminiumteile sind danach angelaufen und bekommen einen weißlichen Überzug. Reines Wasser durchdringt die Oxidschicht nicht, aber mit Chlorid...
Gruß
KH
#128
Motor, Getriebe / Antw:Motortemperatur
13. März 2015, 09:10:32
Hallo und guten Morgen,
hab ich das richtig verstanden, daß Du Spülmaschinensalz, das zum Regenerieren des Ionenaustauschers verwendet wird, in den Kühler gegeben hast? Das ist normales Natriumchlorid und korrosionsfördernd bis zum geht nicht mehr. Wenn da geringe Mengen Rost im Kühler bleiben, hängt sich das Salz da rein und geht auch bei sehr gutem Spülen nie mehr zu 100% raus. Weitere Korrosion, vor allem auch im restlichen Kühlsystem an den Leichtmetallteilen wird erheblich beschleunigt. Ich meide Salz wie der Teufel das Weihwasser. Chlorid ist dazu in der Lage, die Eloxalschicht von Aluminium zu durchdringen. Die Korrosion geht dann auch in neutralem Wasser los. Das Aluminium löst sich dann langsam unter Wasserstoffentwicklung auf. Im Gegensatz zu einer Säureschädigung, die aufhört, wenn die Säure unter Salzbildung verbraucht ist, verbraucht sich das Chlorid nicht und die Korrosion geht unendlich weiter. Das wird zwar durch Korrosionsinhibitoren im Frostschutz verlangsamt, aber nicht total verhindert.
viele Grüße
Karlheinrich
#129
Hallo und guten Morgen,
was ich zuerst kontrollieren würde ist der Stößel, der die Benzinpumpe antreibt. Der war's bei mir. Ich hatte nur die Benzinpumpe kontrolliert und die Ventilplättchen erneuert und daher erst mal nichts gefunden. Mittlerweile habe ich 2 Ersatzmotoren zurechtgemacht. Bei beiden saß dieser Stößel fest oder war extrem schwergängig. Scheint also ein Problempunkt zu sein. Er sollte sich bei demontierter Benzinpumpe herausziehen lassen (eventuell durch die darüber liegende Verschlußschraube) und leicht wieder zurückfallen. Wenn nicht: Verteiler raus, Kühler raus, WAPU raus, Benzinpumpe raus. Vorderen Motordeckel ab, dabei aufpassen, daß nichts in den Motor fällt. Ich würde vor der Demontage erst einmal mit einem alten Staubsauger losen Dreck hinter dem Motordeckel absaugen. (bei mir lagen hinter dem Deckel 2 Unterlegscheiben und viel Dreck, war aber alles gut verharzt und fest, so daß nichts in die Ölwanne gefallen ist, war aber Glück) und die Führung reinigen und gangbar machen. Ich habe es mit Schleifpaste und einer Gewehrreinigungsbürste gemacht.
Alternative: mal eine elektrische Benzinpumpe anschließen und einfach durch die Serienpumpe hindurch fördern. Wenn der Motor dann läuft, entweder die elektrische Pumpe drinlassen oder wie oben beschrieben vorgehen.
viel Erfolg
KH
#130
Hallo,
wenn Benzin da ist, bleibt eigentlich nur noch die Zündung. Ist da irgendein Kabel abgefallen? Z.B. an der Zündspule (Klemme 15) oder am Vorwiderstand (in dem kleinen Alukästchen)? Abgesoffen ist er nicht einfach? Das kann passieren, wenn sich eine Vergaserdüse lose gerüttelt hat. Überprüfe die mal auf festen Sitz (einfach mit den Fingern mal dran rütteln).
Ich hatte einen ähnlichen Effekt, das Auto ist nach etwa 20 km einfach stehen geblieben. Allerdings ist er nach einigen Sekunden wieder angesprungen, 20 Meter gefahren und wieder stehen geblieben. Wenn erkalt war, ist er wieder 20 km gefahren, dann der gleiche Effekt. Habe auch zuerst die Zündung verdächtigt, es war dann aber der Stößel der Benzinpumpe.
viele Grüße
Karlheinrich
#131
Herzlichen Dank, das hilft auch mir weiter. Ich habe die unteren Befestigungspunkte in der B-Säule gesucht. Aber sie liegen wohl am Boden. Da werde ich dort mal suchen, denn mein 2600L hat serienmäßige Befestigungspunkte oder sollte sie zumindest haben. Ich habe die Finger davon gelassen, nachdem ich mit meinem Prüfer bei der letzten HU (DEKRA) darüber gesprochen habe und er sagte, wenn keine serienmäßigen Befestigungspunkte da wären bräuchte ich eine Einzelabnahme.
viele Grüße
Karlheinrich
#132
Hallo und ebenfalls alles Gute zum neuen Jahr,
das Problem hatte und habe ich ebenfalls: http://www.bmw-v8-club.de/smf/index.php?topic=216.0
Ich muß gestehen, daß die Gurte noch immer bei mir auf dem Rücksitz mitfahren, deshalb kann ich keine weiteren Tips geben.
viele Grüße
Karlheinrich
#133
Guten Morgen und allen ein gutes und gesundes neues Jahr,
heute habe ich im Internet folgende Adresse für Oldtimerteile gefunden:
http://www.rockauto.com/
Ich weiß nicht, ob die Adresse hier im Forum schon bekannt ist, scheint aber gut organisiert zu sein.
viele Grüße
Karlheinrich
#134
Allgemeines / Antw:Newbie
13. November 2014, 17:37:19
Hallo Paul,
herzlichen Dank für die schnelle Antwort, ich war nur neugierig. Ich denke, ich war nicht der einzige, der mit diesen Ausdrücken nichts anfangen konnte.
viele Grüsse
Karlheinrich
#135
Allgemeines / Newbie
13. November 2014, 16:13:52
Hallo allerseits,
ich habe mal eine Frage, die mich jetzt seit etwa 10 Jahren interessiert, die ich mich aber nie zu fragen wagte: Was bzw. wer ist eigentlich ein "Newbie" und wer ist "full member"? Ich habe diesen Ausdruck hier im Forum zum ersten mal gehört und kann mir keinen Reim darauf machen.
viele Grüße
Karlheinrich